Volleyball: „Es geht nur mit Feuer“

am . Veröffentlicht in 2013

Volleyball: SV Mörlenbach ist die zweitjüngste Mannschaft im Feld

Mörlenbach. Der SV Mörlenbach blickt in der Volleyball-Bezirksliga auf eine zufriedenstellende Saison zurück. Mit 18:14 Punkten belegen die Odenwälder Rang fünf in der Tabelle - am Ende waren es nur vier Punkte hinter dem Tabellenzweiten VC Eberstadt, der in der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksoberliga kämpft.

Es war eine turbulente Runde für den SVM, der mit drei Siegen startete und im Anschluss gleich dreimal in Folge verlor. Gerade vor heimischem Publikum waren die Mörlenbacher eine Macht. Sechs von acht Heimspielen konnte die Mannschaft von Spielertrainer Hendrik Dietz für sich entscheiden. Auswärts gab es dagegen nur in Griesheim und Rüsselsheim Zählbares. „Grundsätzlich bin ich zufrieden mit dem erreichten Punktestand, auch dass wir die drei Mannschaften vor uns mindestens ein Mal geschlagen haben, zeigt das Potenzial der Mannschaft. Nicht zufrieden bin ich damit, dass letztlich zu wenig Spieler im Kader waren. So hatten wir aufgrund von Verletzungen und berufsbedingten Ausfällen zu wenig Konkurrenzsituationen“, sagte Trainer Dietz und fordert deshalb: „Wir brauchen noch zwei Spieler für die kommende Saison.“

Michael Klieber kann als der erste Neuzugang angesehen werden. Klieber, der auch beim SV Affolterbach Fußball spielt, hat seine Priorität auf Volleyball gesetzt. Dagegen wird Kevin Keßler aus beruflichen Gründen für ein Jahr kürzertreten.

Volleyball hat bei Michael Klieber künftig Priorität. aRCHIVBILD. hOFMANN

Insgesamt zeichnet den SVM eine eingespielte Mannschaft aus, die seit Jahren gemeinsam spielt. Die vergangene Runde hat wieder gezeigt: Der größte Trumpf ist das Mannschaftsklima. „Wir sind die zweitjüngste Mannschaft in der Liga, da geht es nur mit Feuer und Elan“, sagte der Coach. Auch die Annahme hat sich beim SV Mörlenbach rund um Libero Klaus Fraas weiter verbessert. Im Block und in der Positionstreue bei Abwehrbällen muss der SVM dagegen noch deutlich zulegen.

„Das Saisonziel hängt ganz klar vom Spielermaterial ab. Außerdem möchte ich mich selbst möglichst aus dem aktiven Spielen zurückziehen. Ich traue Michael Klieber zu, dass er erfolgreich zuspielt, entscheidend ist es, ob es ihm gelingt, unser erfolgreiches Spiel über die Mitte auch aus schlechten Annahmesituationen zu erhalten. Es gilt jedenfalls zunächst die Klasse auch ein drittes Jahr zu erhalten. Mir persönlich ist es wichtig, dass die einzelnen Spieler sich technisch verbessern und im Spiel mehr Verantwortung übernehmen“, sagte Dietz.

Eine längere Pause ist bei den Mörlenbachern deshalb auch nicht geplant. Die Beachsaison steht bevor. In Mörlenbach hat man mit der modernen Trainingsanlage perfekte Beachvolleyball-Bedingungen. rac

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