Tischtennis 02.12.

Geschrieben von Jürgen Dreißigacker am . Veröffentlicht in 2014

Tischtennis: Mit dem reaktivierten Routinier schlägt der SV Mörlenbach im Kellerduell die SG Anspach 9:7 und holt die ersten Punkte

Klaus Fraas kommt und siegt

Das Mitwirken von Klaus Fraas zahlte sich für den SV Mörlenbach aus. Bild: Kopetzky

Mörlenbach. Der 9:7-Sieg bei der SG Anspach ist mehr als zwei Punkte wert: Der erste Erfolg in der Tischtennis-Hessenliga zeigt dem SV Mörlenbach, dass die Mannschaft durchaus die Qualitäten hat, auch in dieser Liga zu punkten und nicht gänzlich chancenlos ist. Mörlenbach weist jetzt wie Anspach und Staffel zwei Punkte auf und rangiert damit nicht abgeschlagen auf dem letzten Platz.

Die Spannung im „Finale“ war kaum zu überbieten. Frydrych/Rauch hatten gegen das Anspacher Spitzendoppel bereits mit 2:0 geführt, dann aber die Durchgänge drei und vier mit 9:11 und 11:13 verloren. Es schien, als würde die Partie kippen. Der Entscheidungssatz war bis zum Schluss spannend; mit 11:9 hatte diesmal das SV-Duo das glückliche Ende für sich.

Eine Maßnahme zahlte sich in zweifacher Hinsicht aus. Klaus Fraas, in dieser Saison eigentlich nur im Volleyball des SV aktiv, war in diesem wichtigen Spiel eingesprungen. Von „null auf hundert“ startete er gleich im ersten Einzel durch: Mit 3:0 besiegte er Weidmann überraschend klar. Durch seinen Einsatz im mittleren Paarkreuz konnte David Rauch im dritten Paarkreuz „auflaufen“, was sich positiv bemerkbar machte. Zuletzt schon im Aufwand, gewann er im ersten Durchgang mit 3:0. Im vorletzten Einzel sorgte er mit einem Fünfsatzerfolg für den achten SV- Zähler.

Für ein Übergewicht im hinteren Paarkreuz sorgte Jan Reinig, der sich im Hessenliga Team immer besser zurecht findet. Gegen die Nummer fünf der Gastgeber verlor er den ersten Satz mit 9:11, drehte dann aber mächtig auf und siegte noch klar mit 11:5, 11:4 und 11:7. Er wäre fast vorzeitig zum Matchwinner geworden, aber beim Stande von 8:6 zog er knapp in fünf Durchgängen den Kürzeren. Für Mannschaftsführer Dennis Ludigkeit ging in Anspach auch eine Niederlagenserie zu Ende. Nach Niederlage im ersten Einzel (9:11 im vierten Satz) punktete er im zweiten Durchgang mit 3:1.

Die Zuverlässigkeit in Person war einmal mehr Vaclav Frydrych. Die Nummer zwei der Gastgeber besiegte er mit 11:5, 11:2 und 13:11. Wer im Treffen mit dem Anspacher Spitzenspieler Lang mit mehr Gegenwehr gerechnet hatte, sah sich getäuscht. „Waschek“ zeigte Lang klar die Grenzen auf: 11:6, 11:3 und 11:6. Timo Ziener machte gegen Lang eine Klassespiel, verlor aber in fünf umkämpften Durchgängen. Das zweite Einzel verlor er ebenfalls. Für den neunten Zähler sorgte das Einserdoppel Frydrych/Rauch, das zu Beginn klar mit 3:0 die Oberhand behielt.

SV II - TV Bürstadt 1:9: Die Konzentration liegt auf den Spielen gegen die Mitabstiegskandidaten und so war das Treffen gegen den Spitzenclub aus Bürstadt auch nur eine „Formsache“ für die SV-Zweite. Ersatzgeschwächt und nur mit fünf Spielern an der Platte war von Beginn an klar, dass es eine einseitige Partie geben wird.

Der Ehrenpunkt glückte der Mannschaft bereits im ersten Spiel. Hier siegten die Köhler/Möbius in fünf Sätzen. Franz Gawlowski machte gegen Kreuzer ein starkes Spiel, verlor aber nach 2:1-Führung noch im Entscheidungssatz. Noch knapper die Niederlage von Ersatzmann Bernd Ziener. Er lag auch mit 2:1 in Führung, verlor die Durchgänge vier und fünf aber mit jeweils 9:11. Eine Überraschung lag durchaus auch beim Spiel von Phil Köhler gegen Rosenberger in der Luft. Gegen einen der besten Spieler der Klasse hatte der Mörlenbacher nach 1:0-Führung in der Folge wenig Fortune: 10:12, 9:11 und 15:17. Tim Möbius hielt gegen Gröger die Partie weitgehend offen, am Ende zog nach guter Vorstellung mit 1:3 den Kürzeren. Jens Hofmann musste gegen Rosenberger mit dem gleichen Resultat passen.

SV III - SV Beedenkirchen 0:9: Gegen den Tabellenführer hatte das Schlusslicht wenig auszurichten. Heinz Weber verlor nach 2:1-Führung im fünften Satz mit 9:11. Richard Steiner ging auch über die volle Distanz, hatte hier aber auch das Nachsehen. Eine Fünfsatzniederlage bezogen zudem Engel/Sauer. rac

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