Tischtennis: Marc Müller rückt wieder nach vorne

am . Veröffentlicht in 2011

Tischtennis: Klassenerhalt des SVM hängt am seidenen Faden

Schwer verdaulich: Marc Müller kämpft mit dem SV Mörlenbach um den Klassenerhalt in der Oberliga. Bild: Hofmann

Mörlenbach. Noch ist nichts verloren, doch die Hoffnung ist nicht allzu groß. Die bislang schwächste Vorrunde in der Tischtennis-Oberliga brachte den SV Mörlenbach in höchste Abstiegsnot. Drei Punkte Rückstand weist die Mannschaft als Vorletzter zum drittletzten Rang, der den Relegationsplatz bedeuten würde, auf. Dies ist sicherlich noch wettzumachen, doch dazu muss es in der Rückrunde einen gewaltigen Schub geben. 

In der ersten Halbserie konnte lediglich gegen die noch ohne Punktgewinn dastehende Mannschaft der TG Obertshausen II und DJK BW Münster gepunktet werden. Der Sieg gegen Münster wurde jedoch auch dadurch begünstigt, dass die Gäste ohne Jörg Roßkopf angetreten waren. In den anderen Begegnungen lagen eigentlich wenig Siegmöglichkeiten in der Luft. Zumeist konnten sich die SV-Gegner relativ sicher durchsetzen. Für die Rückserie bringt vielleicht eine Umstellung in der Mannschaft noch etwas Positives. Mannschaftsführer Marc Müller wird nach vorne rücken, dafür kommt Eric Immel in das mittlere Paarkreuz zurück. Hier hofft man, dass er mit Kevin Lorenz, der ebenfalls hinter seinen Möglichkeiten zurück blieb, für die notwendige Rückendeckung sorgen kann. Zurückkehren wird auch Timo Ziener nach seinem längeren Schulaufenthalt in Neuseeland. Bei ihm bleibt jedoch abzuwarten, wie er die Pause verkraftet hat.

Eigentlich kann es in der zweiten Halbserie nur noch besser werden. Eine schwächere Hinserie spielte diesmal auch Vaclav Frydrych, sonst einer der Besten der Liga. Er weist eine ausgeglichene Bilanz von 9:9 auf. Für Eric Immel gab es kaum einen Grund zum Jubeln: Für ihn stehen nur zwei Siege bei 13 Niederlagen zu Buche. Nach starkem Beginn musste auch Marc Müller zurück- stecken, aber immerhin kann man mit dem ausgeglichenen Punktekonto von 7:7 zufrieden sein. 

Die schwächste Halbserie im mittleren Paarkreuz spielte bislang Kevin Lorenz, was auch nicht verwundert, denn er hat sein Trainingspensum reduziert. Für den Linkshänder ergibt sich jedoch noch ein leichtes Plus von 6:4. Manuel Metzger war längere Zeit verletzt. Mit 3:3 kann man jedoch zufrieden sein. Timo Ziener war nur in den ersten fünf Begegnungen dabei, wo er bei fünf Niederlagen nur einmal gewann. Neuzugang Kamil Kotucz blieb in fünf Spielen ohne Erfolg. Überzeugen konnte die neue Doppelformation Frydrych/Müller, die in fünf Spielen ungeschlagen blieb und in der Rangliste damit den sechsten Platz einnimmt. rac

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