Tischtennis: Klassenerhalt so gut wie sicher

Geschrieben von Odenwälder Zeitung am . Veröffentlicht in 2008

Hat sich gut beim SV Mörlenbach eingelebt: Kevin Lorenz ist mit 10:5-Siegen ein Punktegarant des Oberligisten. Bild: Archiv

Mörlenbach. Der SV Mörlenbach hat sein Halbzeitziel erreicht. Nach der Mitteilung des Klassenleiters der Tischtennis-Oberliga Südwest zum Vorrundenende aller Voraussicht nach sogar mehr. War man von fünf Absteigern vor Saisonbeginn ausgegangen, so ist jetzt die Rede von "nur" drei Absteigern. Mit 11:7 belegt der SV den sicheren vierten Platz und weist gegenüber Rang sechs bereits drei Punkte Vorsprung auf. Wird es hingegen nur drei Absteiger geben, beträgt der Abstand bereits stattliche sieben Zähler. Demnach sollte der Klassenerhalt eigentlich so gut wie gesichert sein.

Die SV-Sechs kann aber auch noch nach dem dritten Platz schielen, den der starke Aufsteiger Biebrich mit 13:5 Punkten inne hat. Gegen Biebrich verlor das Team stark ersatzgeschwächt, sonst hätte die Mannschaft gar auf Rang drei überwintert.

Vaclav Frydrych unterstrich, dass er ein absoluter Topmann ist. In der hochkarätig besetzen Liga ist er mit einer Bilanz von 14:4 Siegen zweitbester Spieler. In seinem zweiten Jahr hat Marc Seidler gezeigt, weshalb er jahrelang in der 2. Bundesliga Nord etabliert war. Er avancierte zum absoluten Punktegaranten und nimmt mit 12:4 Siegen den vierten Platz in der Bestenliste ein. Neuzugang Kevin Lorenz aus dem Odenwald ist bereits nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. Mit 10:5 Siegen nimmt er in der Rangliste des zweiten Paarkreuzes den achten Rang ein. Eine gute Vorrunde absolvierte auch Manuel Metzger, der zwar wenig trainieren konnte, mit dem aber immer gerechnet werden konnte. Er beendet den ersten Durchgang im dritten Paarkreuz mit einer positiven Bilanz (6:4 und 1:3 in der Mitte). Klaus Fraas, nach einjährigem Gastspiel in der "Zweiten" wieder in die erste Mannschaft beordert, zeigt, dass mit ihm weiter zu rechnen ist: 1:1 in der Mitte und 4:7 hinten sind ein durchaus respektables Ergebnis. "Unter dem Strich" befindet sich lediglich Heinz Nowicki, der seine schwächste Saison spielt. Nach einer Verletzung kam er nicht mehr richtig in Tritt und gewann im mittleren Paarkreuz nur ein Spiel. Er wird in der Rückserie im dritten Paarkreuz einen "Neuanfang" starten. An der Seite von Marc Seidler war er jedoch im Spitzendoppel sehr erfolgreich. Für die Kombination stehen 6:2 Siege zu Buche, womit sie den siebten Platz in der Doppelstatistik einnehmen.

Genau so hoch einzuschätzen ist das Ergebnis des Doppels Frydrych/Metzger. Beide mussten sich immer mit dem gegnerischen Spitzendoppel auseinandersetzen und überzeugten mit 6:3 Siegen (Rang neun).

Das starke Gesamtbild der Doppel rundet die Formation Lorenz/Fraas ab (5:3). In der Rückrunde geht die Mannschaft unverändert ins Rennen, nur Heinz Nowicki wird mit Manuel Metzger die Plätze tauschen. Gleich zum Auftakt kommt es zum Spitzenspiel, wenn der Halbzeitmeister TTC Lampertheim in Mörlenbach zum Derby gastiert. rac

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